Säugetiere zu beobachten und fotografieren ist schwierig. Die meisten Tiere sind nachtaktiv, klein, scheu und haben erst noch eine gute Nase. Deshalb war ich sehr gespannt was wir denn auf der 3-tägigen, respektive 3-nächtigen Säugetierreise mit Apus Birding so alles sehen würden – und vielleicht sogar fotografieren könnten.
Wildkatze (Felis silvestris ) im Taschenlampenlicht irgendwo im Jura. Nikon Z9 mit NIKKOR Z 600mm f/4 TC VR S, Belichtung 1/200 at ƒ5.6 und ISO 12800«Säugetierreise Schweiz 2026» weiterlesen
Die Bedienfeldplatine KLM-1262 des Korg M1 vor dem Einlöten der neuen Kondensatoren, Schieberegler und Schalter. Die Kabel sind bereits angeschrieben um die Zuordnung beim Wiedereinbau zu erleichtern. Darunter die neuen Kondensatoren aus dem Austauschset (recapping set).
In meiner Jugend Ende der 80er und Anfangs 90er Jahre, verbrachte ich unzählige Stunden und Tage mit Komponieren von Musik auf dem Korg M1 Synthesizer (Beispielstücke). Danach stand er mehr oder weniger 35 Jahre lang unbenutzt im Keller. Höchste Zeit also, den Korg M1 einer Komplettrevision zu unterziehen und die LCD-Anzeige, sämtliche Schalter, Schieberegler und Elektrolytkondensatoren auszutauschen sowie alle Teile zu reinigen, insbesondere die Tastatur. Ersatzteile gibt es bei den einschlägigen Läden für elektronische Musikinstrumente zu kaufen.
Ein Schwarm Bergfinken (Fringilla montifringilla) versammelt sich zum Schlafen. Nikon Z9 mit NIKKOR Z 600mm f/4 TC VR S, Belichtung 1/3200s bei ƒ4.0 und ISO 4000
Von Mitte Dezember bis Anfang Januar haben sich zwischen Langenthal und St. Urban am Abend jeweils tausende von Bergfinken zum Schlafen versammelt. Ornitho.ch schätzte die Zahl auf mindestens eine Million Vögel. Leider habe ich von diesem Spektakel erst spät erfahren, sodass ich das bezaubernde Schauspiel nur einmal fotografisch festhalten konnte bevor es auch schon bereits wieder vorüber gegangen war.
Eine Wasserralle (Rallus aquaticus) hat eine Schnecke erbeutet. Nikon Z9 mit NIKKOR Z 600mm f/4 TC VR S, Belichtung 1/800s bei ƒ4.0 und ISO 5000.
Diesen Herbst war ich eine Woche lang in Holland um Vögel beim Baden oder am Wasser zu fotografieren. In einer kleinen Gruppe von nur drei Photographen besuchten wir drei verschiedene Regionen und fotografierten aus insgesamt fünf, fix installierten Verstecken (Hides). Diese waren allesamt so angelegt, dass man direkt auf Wasserhöhe die Tiere fotografieren konnte. Reizvoll war auch, neben den bei uns in der Schweiz so scheuen wie auch seltenen Limikolen (Säbelschnäbler, Dunkler Wasserläufer und Wasserralle), auch einmal einheimische Allerwelts-Vögel wie Amsel, Singdrossel und Eichelhäher beim Baden fotografieren zu können. Leider hat das Wetter überhaupt nicht mitgespielt, das fehlende Licht war immer wieder ein Problem.
Im Fotowettbewerb Schnappschuss 2022/23 des Naturhistorischen Museums Basel hat mein Foto von Brandseeschwalben den 2. Platz in der Kategorie «Tierporträts/Tiere in ihrem Lebensraum» erreicht:
High-key Aufnahme von Brandseeschwalben (Sterna sandvicensis) und einer Flussseeschwalbe (Sterna hirundo), die auf Holzpfosten im Meer sitzen. Nikon Z9 mit Nikkor 600mm ƒ/4 FL, Belichtung 1/1250s bei ƒ/4.0 und ISO 2000.
Eingereicht wurden in dieser Kategorie rund 760 Fotos. Die Jury setzte sich zusammen aus Sven Eisenhut (Direktor photo basel), Melody Gygax (Bildredaktorin und Cultural Representative MAGNUM PHOTOS) sowie Natacha Salamin (Fotografin).
Fliegender Bienenfresser (Merops apiaster) fotografiert mit Langzeitbelichtung. Nikon Z9 mit Nikkor 600mm ƒ/4 FL, Belichtung 1/60s bei ƒ/4 und ISO 90. Weitere Fotos von Bienenfressern gibt es in der Bilddatenbank.
Bulgarien ist ein Paradies für Naturliebhaber. Die extensive Landwirtschaft schafft vielseitige Lebensräume mit grosser Artenvielfalt, kein Vergleich zur Schweiz, wo alles so aufgeräumt und zu Tode gedüngt ist. Erst wenn man ein Land wie Bulgarien bereist, sieht und realisiert man erst was bei uns zu Hause alles an Natur verloren gegangen ist.
Aller guten Dinge sind drei. Diesen Monat wurde zum dritten Mal ein Foto von mir in der «bz – Zeitung für die Region Basel» veröffentlicht. Ein schöner, aber ungeplanter Zufall: Diese Bilder decken nicht nur die 3 Primärfarben Rot, Grün und Blau ab, sondern sind in den 3 Jahren 2022, 2021 und 2020 abgedruckt worden 😉
Hochaufgelöste Fotos von Blättern und Nadeln (Zweigen) der häufigsten schweizer Baum- und Gehölzarten
Die Bilddatenbank wurde mit weiteren, hochaufgelösten Fotos von Blättern und Nadeln ergänzt. Neu hinzugekommen sind vor allem Baumarten von Nadelbäumen, unter anderem die Wald- und Bergföhre sowie die Arve oder auch Exoten wie der Thuja oder die Douglasie.
Links die Waldföhre (Pinus sylvestris), rechts die Bergföhre (Pinus mugo)
Der Artikel Fotografierte Blätter und Nadeln liefert weitere Informationen wie Objekte freigestellt wurden. Die Webseiten des schweizerischen Landesforstinventar LFI zu den Bäumen und Sträuchern der Schweiz verwenden die Fotos aus der Bilddatenbank von www.speich.net
Die Nadeln (Zweige) und Blätter der drei häufigsten Baumarten der Schweiz: Fichte 37%, Buche 18% und Tanne 11%. Stammzahlen gemäss vierten schweizerischen LandesforstinventarDrei ähnliche Blätter im direkten Farb- und Grössenvergleich von links nach rechts: Hopfenbuche (Ostrya carpinifolia), Hagebuche (Carpinus betulus) und Kirsche (Prunus avium)«Fotografierte Blätter und Nadeln» weiterlesen
Der Verein Naturfotografen Schweiz hat heute die Sieger des Fotowettbewerbs 2020 bekannt gegeben. Erfreulicherweise bin ich gleich mit zwei Fotos vertreten. Mit dem Bild «Leuchtspuren im Wald» erreichte ich den zweiten Platz in der Kategorie «andere Tiere» sowie mit «Stiller Beobachter» die Auszeichnung «Lobenswerte Erwähnung» in der Sonderkategorie «Wasser».